Kopfschmerzen, Kieferknacken und Verspannungen im Nacken – was viele für harmlose Alltagsbeschwerden halten, kann auf eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) hinweisen. Etwa 8-12% der deutschen Bevölkerung leiden unter behandlungsbedürftigen CMD-Symptomen, die durch eine Funktionsstörung im Kiefer- und Kausystem entstehen. Eine CMD-Schiene, auch Funktionsschiene genannt, kann hier effektive Linderung verschaffen. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige über Kosten, Wirkungsweise, Kassenleistungen und wie Sie die richtige Behandlung für Ihre Beschwerden finden.
Was ist eine CMD-Schiene und wie funktioniert sie?
Eine CMD-Schiene ist eine individuell angefertigte Aufbissschiene aus transparentem Kunststoff, die zur Behandlung von Funktionsstörungen des Kiefergelenks eingesetzt wird. Im Gegensatz zu einfachen Knirscherschienen erfüllt die Funktionsschiene bei CMD einen therapeutischen Zweck: Sie korrigiert die Bisslage, entlastet die Kiefergelenke und entspannt die Kaumuskulatur.
Die Schiene wird in der Regel nachts getragen und bewirkt eine Neupositionierung des Unterkiefers in eine physiologisch günstigere Position. Dadurch werden Fehlbelastungen ausgeglichen, die zu den typischen CMD-Symptomen führen. Die therapeutische Wirkung entfaltet sich über mehrere Wochen bis Monate, in denen sich das Kausystem an die neue Position anpasst.
Unterschied zwischen CMD-Schiene und Knirscherschiene
Viele Patienten verwechseln die CMD-Schiene mit einer einfachen Aufbissschiene gegen Bruxismus. Dabei gibt es wichtige Unterschiede:
| Merkmal | CMD-Funktionsschiene | Einfache Knirscherschiene |
|---|---|---|
| Zweck | Therapie von Kiefergelenkstörungen | Schutz vor Zahnabrieb |
| Anpassung | Individuell nach Funktionsanalyse | Standardisierte Anfertigung |
| Bisslage | Korrigiert die Position des Unterkiefers | Erhält bestehende Bisslage |
| Kosten | 300-800 Euro | 150-400 Euro |
| Kassenleistung | Teilweise erstattungsfähig | Meist vollständig übernommen |
| Behandlungsdauer | Mehrere Monate mit Anpassungen | Langfristige Nutzung ohne Änderungen |
Wann ist eine CMD-Behandlung mit Schiene notwendig?
Eine Funktionsschiene zur CMD-Behandlung wird empfohlen, wenn Sie unter folgenden Symptomen leiden:
- Chronische Kopfschmerzen, besonders morgens
- Kiefergelenkschmerzen oder Kiefergelenkbeschwerden
- Knacken, Reiben oder Blockaden beim Öffnen des Mundes
- Verspannungen in Nacken, Schultern und Rücken
- Ohrenschmerzen oder Tinnitus ohne HNO-Befund
- Eingeschränkte Mundöffnung
- Abgeschliffene Zähne durch nächtliches Knirschen
Wichtig ist, dass vor der Anfertigung einer CMD-Schiene eine umfassende CMD-Diagnostik erfolgt. Nur so kann festgestellt werden, ob eine Funktionsschiene die richtige Therapie ist oder ob andere Behandlungsansätze sinnvoller sind.

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CMD-Schiene Kosten: Was kostet eine Funktionsschiene?
Die Kosten für eine CMD-Schiene variieren erheblich und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Im Durchschnitt müssen Sie mit Ausgaben zwischen 300 und 800 Euro rechnen. Diese Preisspanne erklärt sich durch unterschiedliche Behandlungskonzepte und den individuellen Aufwand.
Kostenaufstellung einer CMD-Behandlung mit Schiene
| Leistung | Kosten | Kassenleistung |
|---|---|---|
| Klinische Funktionsanalyse (KFA) | 80-150 Euro | Teilweise übernommen |
| Manuelle Strukturanalyse (MSA) | 100-200 Euro | Meist Eigenleistung |
| Instrumentelle Funktionsanalyse | 200-500 Euro | Keine Kassenleistung |
| Anfertigung der Funktionsschiene | 250-600 Euro | Zuschuss möglich |
| Eingliederung und Anpassung | 50-100 Euro | Teilweise übernommen |
| Kontrolltermine (mehrere) | 30-50 Euro je Termin | Meist Eigenleistung |
| Gesamtkosten | 600-1.500 Euro | Eigenanteil: 300-1.000 Euro |
Faktoren, die die Kosten beeinflussen
Die Höhe der Kosten für eine CMD-Schiene hängt von mehreren Faktoren ab:
Art der Funktionsanalyse: Eine einfache klinische Funktionsanalyse ist deutlich günstiger als eine umfassende instrumentelle Diagnostik mit computergestützter Vermessung der Kiefergelenkbewegungen. Letztere liefert präzisere Ergebnisse, wird aber von den Krankenkassen nicht übernommen.
Material und Herstellung: Hochwertige Kunststoffe und eine präzise Laborarbeit erhöhen die Qualität und Haltbarkeit der Schiene. Einige Zahnärzte arbeiten mit spezialisierten CMD-Laboren zusammen, was die Kosten steigern kann.
Behandlungskonzept: Manche Zahnärzte verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz und beziehen Physiotherapie oder manuelle Therapie in die Behandlung ein. Dies erhöht zwar die Gesamtkosten, verbessert aber oft die Behandlungsergebnisse.
Regionale Unterschiede: In Großstädten und wirtschaftlich starken Regionen liegen die Honorare tendenziell höher als in ländlichen Gebieten.
Zusätzliche Kosten während der Behandlung
Bedenken Sie, dass die Anfertigung der Schiene nur der erste Schritt ist. Während der Behandlung entstehen weitere Kosten:
- Regelmäßige Kontrollen und Anpassungen der Schiene (alle 2-4 Wochen)
- Eventuell Neuanfertigung bei Veränderung der Bisslage
- Begleitende Physiotherapie (50-80 Euro pro Sitzung)
- Manuelle Therapie oder Osteopathie (60-120 Euro pro Sitzung)
- Ersatzschiene bei Verlust oder Beschädigung
Eine vollständige CMD-Behandlung kann sich über 6-12 Monate erstrecken und Gesamtkosten von 1.000 bis 2.500 Euro verursachen. Eine Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie-Leistungen kann hier erhebliche finanzielle Entlastung bieten.

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Kassenleistung bei CMD: Was zahlt die Krankenkasse?
Die Kostenübernahme für eine CMD-Schiene durch die gesetzliche Krankenkasse ist ein komplexes Thema, das viele Patienten vor Herausforderungen stellt. Die gute Nachricht: Grundsätzlich ist die Behandlung einer craniomandibulären Dysfunktion eine Kassenleistung. Die schlechte Nachricht: Der Leistungsumfang ist begrenzt und deckt oft nicht die gesamten Kosten ab.
Was übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen folgende Leistungen bei CMD:
| Leistung | Kassenleistung | Eigenanteil |
|---|---|---|
| Klinische Funktionsanalyse (Basisdiagnostik) | Vollständig | 0 Euro |
| Einfache Aufbissschiene (Knirscherschiene) | Vollständig | 0 Euro (plus ggf. Praxisgebühr) |
| Funktionsschiene bei nachgewiesener CMD | Teilweise | 100-400 Euro |
| Erweiterte Funktionsanalyse (MSA) | Keine Leistung | 100-200 Euro |
| Instrumentelle Funktionsanalyse | Keine Leistung | 200-500 Euro |
| Physiotherapie (mit Verordnung) | Teilweise (10 Euro Rezeptgebühr) | 10 Euro pro Rezept |
Voraussetzungen für die Kostenübernahme
Damit die Krankenkasse die Kosten für eine CMD-Schiene übernimmt, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:
Medizinische Notwendigkeit: Der Zahnarzt muss eine eindeutige CMD-Diagnose stellen und dokumentieren. Symptome wie Kiefergelenkschmerzen, eingeschränkte Mundöffnung oder nachweisbare Funktionsstörungen müssen vorliegen.
Ausschluss anderer Ursachen: Andere Erkrankungen, die ähnliche Symptome verursachen können (z.B. HNO-Erkrankungen, neurologische Störungen), sollten ausgeschlossen sein.
Erfolglose konservative Therapie: Manche Kassen fordern zunächst den Versuch mit einfacheren Maßnahmen wie Physiotherapie oder Entspannungsübungen.
Dokumentation: Eine ausführliche Dokumentation der Beschwerden und Befunde ist essentiell für die Kostenübernahme.
Unterschied zwischen Kassen- und Privatleistung
Die Krankenkassen unterscheiden zwischen einer einfachen Aufbissschiene (Kassenleistung) und einer aufwendigen Funktionsschiene (teilweise Privatleistung). Der Unterschied liegt im diagnostischen und therapeutischen Aufwand:
Kassenleistung: Standardisierte Aufbissschiene nach einfacher klinischer Untersuchung. Diese Schiene schützt die Zähne und kann leichte Beschwerden lindern, korrigiert aber nicht gezielt die Kieferposition.
Privatleistung: Individuell angepasste Funktionsschiene nach umfassender Diagnostik. Diese Schiene wird präzise auf die Fehlstellung abgestimmt und im Behandlungsverlauf mehrfach angepasst.
Viele Zahnärzte bieten beide Varianten an. Sie sollten sich ausführlich beraten lassen, welche Schiene in Ihrem Fall sinnvoll ist. Bei ausgeprägten CMD-Symptomen ist die aufwendigere Funktionsschiene meist die bessere Wahl, auch wenn Sie einen Eigenanteil zahlen müssen.
Antragstellung und Kostenvoranschlag
Vor Behandlungsbeginn sollten Sie folgende Schritte beachten:
- Lassen Sie sich einen detaillierten Heil- und Kostenplan erstellen
- Reichen Sie diesen bei Ihrer Krankenkasse ein
- Warten Sie die Kostenzusage ab (Bearbeitungszeit: 3-4 Wochen)
- Klären Sie den Eigenanteil und prüfen Sie Finanzierungsmöglichkeiten
- Informieren Sie sich über Zuschüsse durch eine Zahnzusatzversicherung
Bei privat versicherten Patienten hängt die Erstattung vom individuellen Tarif ab. Die meisten privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für eine CMD-Behandlung vollständig, sofern sie medizinisch notwendig ist.

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Funktionsschiene CMD: Wirkung und Behandlungsablauf
Die Wirkung einer CMD-Schiene beruht auf mehreren therapeutischen Mechanismen, die zusammenwirken, um die Beschwerden zu lindern und die Kieferfunktion zu normalisieren.
Wie wirkt eine CMD-Schiene?
Die therapeutische Wirkung der Funktionsschiene entfaltet sich auf verschiedenen Ebenen:
Entlastung der Kiefergelenke: Durch die Neupositionierung des Unterkiefers werden die Kiefergelenke in eine physiologisch günstigere Position gebracht. Dies reduziert den Druck auf die Gelenkstrukturen und ermöglicht eine Regeneration geschädigter Gewebe.
Muskelentspannung: Die veränderte Bisslage führt zu einer Entspannung der überbelasteten Kaumuskulatur. Verspannungen, die sich oft bis in Nacken und Schultern ausbreiten, lösen sich allmählich.
Schutz vor Zahnabrieb: Wie eine Knirscherschiene schützt auch die Funktionsschiene die Zähne vor weiterem Abrieb durch nächtliches Knirschen oder Pressen.
Durchbrechung von Fehlmustern: Das Tragen der Schiene unterbricht eingeschliffene Bewegungsmuster und ermöglicht dem Kausystem, neue, gesündere Bewegungsabläufe zu erlernen.
Ablauf der CMD-Behandlung mit Schiene
Eine erfolgreiche CMD-Therapie mit Funktionsschiene verläuft in mehreren Phasen:
Phase 1: Diagnostik (1-2 Termine)
- Ausführliche Anamnese und Beschwerdeerfassung
- Klinische Funktionsanalyse der Kiefergelenke
- Untersuchung der Kaumuskulatur und Bisslage
- Eventuell erweiterte Diagnostik (Röntgen, MRT)
- Abdrucknahme für die Schienenherstellung
Phase 2: Anfertigung und Eingliederung (1-2 Wochen)
- Herstellung der individuellen Funktionsschiene im Labor
- Eingliederung und erste Anpassung beim Zahnarzt
- Einweisung in die Handhabung und Pflege
- Festlegung der Tragezeiten (meist nachts, bei Bedarf auch tagsüber)
Phase 3: Akutphase (4-8 Wochen)
- Tägliches Tragen der Schiene (mindestens 8-10 Stunden)
- Wöchentliche bis zweiwöchentliche Kontrollen
- Feinabstimmung und Anpassung der Schiene
- Begleitende Physiotherapie bei Bedarf
- Erste Besserung der Symptome nach 2-4 Wochen
Phase 4: Stabilisierungsphase (3-6 Monate)
- Fortgesetztes Tragen der Schiene
- Monatliche Kontrolltermine
- Allmähliche Reduzierung der Tragezeit
- Übungen zur Stabilisierung der neuen Bisslage
- Eventuell Anpassung der Zahnstellung durch Bisskorrektur
Phase 5: Erhaltungsphase (langfristig)
- Reduziertes Tragen der Schiene (z.B. nur noch 2-3 Nächte pro Woche)
- Halbjährliche Kontrollen
- Langfristige Stabilisierung der Behandlungsergebnisse
Wie lange dauert die Behandlung?
| Behandlungsphase | Dauer | Ziel |
|---|---|---|
| Erste Symptomlinderung | 2-4 Wochen | Reduktion akuter Schmerzen |
| Deutliche Verbesserung | 6-12 Wochen | Funktionsverbesserung |
| Stabilisierung | 3-6 Monate | Dauerhafte Beschwerdefreiheit |
| Gesamtbehandlung | 6-12 Monate | Vollständige Rehabilitation |
| Erhaltungsphase | Langfristig | Rückfallprophylaxe |
Erfolgsquote und Prognose
Studien zeigen, dass eine CMD-Behandlung mit Funktionsschiene bei etwa 70-80% der Patienten zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome führt. Die Erfolgsaussichten sind besonders gut, wenn:
- Die Diagnose frühzeitig gestellt wird
- Die Schiene regelmäßig und konsequent getragen wird
- Begleitende Maßnahmen wie Physiotherapie durchgeführt werden
- Stressfaktoren reduziert werden
- Die Ursachen der CMD (z.B. Fehlstellungen) behandelt werden
Bei etwa 20-30% der Patienten reicht die Schienentherapie allein nicht aus. Hier können zusätzliche Maßnahmen wie Zahnkronen, kieferorthopädische Behandlungen oder in seltenen Fällen chirurgische Eingriffe notwendig sein.
Arten von CMD-Schienen und ihre Anwendung
Es gibt verschiedene Arten von Funktionsschienen, die je nach Art und Schwere der CMD-Symptome eingesetzt werden. Die Wahl der richtigen Schiene ist entscheidend für den Behandlungserfolg.
Übersicht der verschiedenen Schienentypen
| Schienentyp | Anwendungsbereich | Trageweise | Kosten |
|---|---|---|---|
| Aufbissschiene (Michigan-Schiene) | Leichte bis mittelschwere CMD, Bruxismus | Nachts, Oberkiefer | 300-500 Euro |
| Distraktionsschiene | Kompression der Kiefergelenke | Nachts und tagsüber | 400-700 Euro |
| Repositionsschiene | Diskusverlagerung, Kiefergelenkprobleme | Zunächst 24h, dann nachts | 500-800 Euro |
| Stabilisierungsschiene | Nach erfolgreicher Akuttherapie | Nachts, langfristig | 300-500 Euro |
| Zentrikschiene | Bisslagekontrolle, Diagnostik | Kurzfristig, stundenweise | 250-400 Euro |
Die Michigan-Schiene – der Klassiker
Die Michigan-Schiene ist die am häufigsten verwendete Funktionsschiene bei CMD. Sie wird im Oberkiefer getragen und zeichnet sich durch eine plane Aufbissfläche aus, auf der die Unterkieferzähne gleichmäßig aufliegen. Diese Schiene eignet sich besonders gut für Patienten mit Muskelverspannungen und leichten Kiefergelenkbeschwerden.
Repositionsschiene bei Diskusverlagerung
Bei einer Diskusverlagerung im Kiefergelenk kann eine Repositionsschiene helfen. Diese Schiene positioniert den Unterkiefer so, dass der Diskus (Knorpelscheibe im Gelenk) wieder in die richtige Position gebracht wird. Die Behandlung mit einer Repositionsschiene ist komplex und erfordert engmaschige Kontrollen.
Richtige Pflege und Handhabung der CMD-Schiene
Damit Ihre Funktionsschiene ihre Wirkung optimal entfalten kann und lange hält, ist die richtige Pflege wichtig:
Tägliche Reinigung:
- Spülen Sie die Schiene morgens unter fließendem Wasser ab
- Reinigen Sie sie mit einer weichen Zahnbürste und mildem Spülmittel
- Verwenden Sie keine Zahnpasta, da diese die Oberfläche aufrauen kann
- Spülen Sie gründlich nach und trocknen Sie die Schiene
Aufbewahrung:
- Bewahren Sie die Schiene in einer speziellen Box auf
- Achten Sie auf ausreichende Belüftung, um Bakterienwachstum zu vermeiden
- Schützen Sie die Schiene vor Hitze (nicht in der Sonne oder im Auto liegen lassen)
Wöchentliche Intensivreinigung:
- Legen Sie die Schiene in eine Reinigungslösung (z.B. Gebissreiniger-Tabs)
- Spülen Sie sie anschließend gründlich ab
- Alternativ können Sie spezielle Ultraschallreiniger verwenden
Ähnlich wie bei Zahnprothesen ist eine konsequente Hygiene essentiell, um Verfärbungen, Gerüche und Bakterienbefall zu vermeiden.

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Zahnzusatzversicherung für CMD-Behandlung
Eine Zahnzusatzversicherung kann die hohen Eigenkosten einer CMD-Behandlung erheblich reduzieren. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den Tarifen, was die Erstattung von Funktionsschienen und kieferorthopädischen Leistungen angeht.
Welche Versicherungen zahlen für CMD-Schienen?
Nicht alle Zahnzusatzversicherungen übernehmen die Kosten für eine CMD-Behandlung. Entscheidend ist, ob der Tarif Leistungen für Kieferorthopädie bei Erwachsenen einschließt. Hier gibt es verschiedene Kategorien:
Tarife mit voller KFO-Leistung: Diese Tarife erstatten in der Regel 70-100% der Kosten für Funktionsschienen, auch bei Erwachsenen. Allerdings sind diese Tarife deutlich teurer (40-80 Euro monatlich) und haben oft Wartezeiten von 8 Monaten.
Tarife mit eingeschränkter KFO-Leistung: Manche Tarife übernehmen nur kieferorthopädische Behandlungen bei Kindern oder begrenzen die Erstattung auf bestimmte Höchstbeträge (z.B. 1.000-2.000 Euro über die gesamte Vertragslaufzeit).
Tarife ohne KFO-Leistung: Reine Zahnersatz-Tarife erstatten keine Kosten für Funktionsschienen, da diese zur Kieferorthopädie zählen. Allerdings übernehmen sie eventuell die Kosten für eine einfache Knirscherschiene, wenn diese als Zahnschutz gilt.
Worauf Sie bei der Tarifwahl achten sollten
| Kriterium | Wichtig für CMD-Patienten | Worauf achten? |
|---|---|---|
| Kieferorthopädie-Leistung | Sehr wichtig | Mindestens 70% Erstattung |
| Wartezeit | Wichtig | Möglichst kurz (0-8 Monate) |
| Summenbegrenzung | Wichtig | Keine oder hohe Begrenzung |
| Gesundheitsfragen | Sehr wichtig | Ehrlich beantworten |
| Leistungsbegrenzung | Beachten | In ersten Jahren oft begrenzt |
| Funktionsanalyse | Wichtig | Sollte mitversichert sein |
Kann ich eine Versicherung mit laufender Behandlung abschließen?
Diese Frage stellen sich viele Patienten, die bereits eine CMD-Diagnose erhalten haben. Die klare Antwort: Eine laufende oder angeratene Behandlung wird von Zahnzusatzversicherungen grundsätzlich nicht übernommen.
Als “angeraten” gilt eine Behandlung, sobald:
- Der Zahnarzt eine CMD-Diagnose gestellt hat
- Eine Funktionsschiene empfohlen wurde
- Bereits Abdrücke genommen wurden
- Ein Heil- und Kostenplan erstellt wurde
Wenn Sie bereits Symptome haben, aber noch keine Diagnose vorliegt, sollten Sie schnell handeln. Schließen Sie eine Versicherung ab, bevor Sie zur CMD-Diagnostik gehen. Allerdings müssen Sie in den Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß angeben, ob Sie Beschwerden haben.
Alternative: Versicherung ohne Gesundheitsfragen
Für Patienten mit bereits bekannter CMD gibt es Tarife ohne Gesundheitsfragen. Diese haben jedoch Nachteile:
- Höhere Beiträge
- Längere Wartezeiten (oft 8 Monate)
- Summenbegrenzungen in den ersten Jahren
- Geringere Erstattungssätze
Dennoch können sich diese Tarife lohnen, wenn Sie mittelfristig weitere CMD-Behandlungen oder andere zahnärztliche Eingriffe planen.
Beispielrechnung: Mit und ohne Versicherung
Ein konkretes Beispiel verdeutlicht die finanziellen Vorteile einer Zahnzusatzversicherung:
| Kostenposition | Gesamtkosten | Kassenleistung | Ohne Versicherung | Mit Versicherung (80%) |
|---|---|---|---|---|
| Funktionsanalyse | 300 Euro | 100 Euro | 200 Euro | 40 Euro |
| Funktionsschiene | 600 Euro | 200 Euro | 400 Euro | 80 Euro |
| Kontrolltermine (6x) | 300 Euro | 0 Euro | 300 Euro | 60 Euro |
| Physiotherapie (10x) | 600 Euro | 550 Euro | 50 Euro | 10 Euro |
| Eigenanteil gesamt | 1.800 Euro | 850 Euro | 950 Euro | 190 Euro |
Bei einem monatlichen Beitrag von 35 Euro für die Versicherung sparen Sie im ersten Behandlungsjahr bereits 340 Euro. In den Folgejahren profitieren Sie von der Versicherung bei allen weiteren zahnärztlichen Behandlungen.
Informieren Sie sich frühzeitig über passende Tarife. Ein Vergleich nach Stiftung Warentest kann Ihnen helfen, den richtigen Tarif zu finden.
Begleitende Maßnahmen zur CMD-Therapie
Eine CMD-Schiene allein reicht oft nicht aus, um dauerhafte Beschwerdefreiheit zu erreichen. Begleitende Therapien erhöhen die Erfolgsaussichten erheblich und beschleunigen den Heilungsprozess.
Physiotherapie und manuelle Therapie
Die Physiotherapie ist ein wichtiger Baustein der CMD-Behandlung. Spezialisierte Therapeuten können mit gezielten Techniken helfen:
- Verspannungen in der Kau-, Nacken- und Schultermuskulatur zu lösen
- Die Beweglichkeit des Kiefergelenks zu verbessern
- Fehlhaltungen zu korrigieren
- Schmerzen zu reduzieren
Typische physiotherapeutische Maßnahmen bei CMD umfassen:
- Manuelle Therapie des Kiefergelenks
- Triggerpunkt-Behandlung der Kaumuskulatur
- Wärme- oder Kälteanwendungen
- Ultraschalltherapie
- Elektrotherapie (TENS)
- Aktive und passive Dehnübungen
Übungen für zu Hause
Ergänzend zur professionellen Therapie können Sie selbst aktiv werden. Folgende Übungen haben sich bewährt:
Entspannungsübung für die Kaumuskulatur:
- Legen Sie Zeige- und Mittelfinger auf die Kaumuskulatur (etwa 2 cm vor dem Ohr)
- Massieren Sie die Muskeln mit kreisenden Bewegungen
- Üben Sie leichten Druck aus und halten Sie für 30 Sekunden
- Wiederholen Sie die Übung 3-5 Mal täglich
Mobilisationsübung für das Kiefergelenk:
- Öffnen Sie den Mund langsam, so weit es ohne Schmerzen möglich ist
- Bewegen Sie den Unterkiefer langsam nach links und rechts
- Führen Sie kreisende Bewegungen aus
- Wiederholen Sie jede Bewegung 10 Mal, 3 Mal täglich
Stressmanagement und Entspannungstechniken
Da CMD oft durch Stress ausgelöst oder verstärkt wird, sind Entspannungstechniken ein wichtiger Therapiebaustein:
- Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
- Autogenes Training
- Achtsamkeitsmeditation
- Yoga
- Atemübungen
Studien zeigen, dass Patienten, die regelmäßig Entspannungstechniken praktizieren, deutlich bessere Behandlungsergebnisse erzielen als solche, die sich ausschließlich auf die Schienentherapie verlassen.
Ernährung und Lebensstil
Auch die Ernährung kann den Behandlungserfolg beeinflussen:
Empfohlen:
- Weiche, leicht zu kauende Speisen in der Akutphase
- Magnesiumreiche Lebensmittel (entspannt die Muskulatur)
- Omega-3-Fettsäuren (entzündungshemmend)
- Ausreichend Wasser trinken
Vermeiden:
- Harte, zähe Lebensmittel (Nüsse, Kaugummi, zähes Fleisch)
- Einseitiges Kauen
- Zu große Bissen
- Extremes Gähnen oder weites Mundöffnen
- Übermäßigen Koffeinkonsum (kann Muskelverspannungen verstärken)
Wann sind weitere Behandlungen notwendig?
In manchen Fällen reicht die Schienentherapie nicht aus, und weitere Maßnahmen werden notwendig:
Zahnärztliche Korrekturen: Wenn Zahnfehlstellungen oder ungleichmäßige Zahnhöhen die CMD verursachen, kann eine Bisskorrektur durch Einschleifen, Überkronung oder kieferorthopädische Behandlung erforderlich sein.
Kieferorthopädische Behandlung: Bei ausgeprägten Fehlstellungen kann eine Zahnspange für Erwachsene oder eine Aligner-Therapie sinnvoll sein.
Chirurgische Eingriffe: In sehr seltenen Fällen, etwa bei schweren Gelenkschäden oder Diskusverlagerungen, kann eine Operation des Kiefergelenks notwendig werden. Dies ist jedoch nur bei etwa 1-2% der CMD-Patienten der Fall.
CMD-Schiene bei Kindern und Jugendlichen
Auch Kinder und Jugendliche können von CMD betroffen sein. Die Behandlung unterscheidet sich jedoch in einigen Punkten von der Erwachsenentherapie.
Besonderheiten bei jungen Patienten
Bei Kindern und Jugendlichen ist das Kieferwachstum noch nicht abgeschlossen. Daher muss die Behandlung besonders sorgfältig geplant werden, um das Wachstum nicht negativ zu beeinflussen. Gleichzeitig bietet das Wachstum die Chance, Fehlstellungen leichter zu korrigieren als bei Erwachsenen.
Häufige Ursachen für CMD bei jungen Patienten:
- Kieferorthopädische Behandlungen (z.B. durch Zahnspangen)
- Daumenlutschen oder andere Habits
- Stress und psychische Belastungen (Schulstress, Mobbing)
- Wachstumsschübe
- Unfälle oder Traumata
Kostenübernahme bei Kindern
Die Kostenübernahme für CMD-Behandlungen bei Kindern ist in der Regel besser als bei Erwachsenen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Funktionsschiene meist vollständig, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht.
Dennoch kann eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll sein, insbesondere wenn weitere kieferorthopädische Behandlungen absehbar sind. Viele Eltern fragen sich, ab wann eine Kinderversicherung sinnvoll ist – idealerweise sollten Sie diese abschließen, bevor kieferorthopädische Probleme diagnostiziert werden.
Häufig gestellte Fragen zu CMD-Schiene: Kosten, Wirkung und Kassenübernahme
Was kostet eine CMD-Schiene und was zahlt die Krankenkasse?
Eine CMD-Funktionsschiene kostet zwischen 300 und 800 Euro. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt bei nachgewiesener CMD einen Teil der Kosten, typischerweise bleibt ein Eigenanteil von 100-400 Euro. Die genaue Höhe hängt vom Behandlungskonzept und der durchgeführten Diagnostik ab. Eine einfache Aufbissschiene wird meist vollständig von der Kasse bezahlt, während erweiterte Funktionsanalysen und aufwendigere Schienen teilweise privat bezahlt werden müssen.
Wie lange muss ich eine CMD-Schiene tragen?
Die Tragedauer einer CMD-Schiene variiert individuell. In der Akutphase sollte die Schiene täglich mindestens 8-10 Stunden getragen werden, meist nachts. Die Gesamtbehandlungsdauer beträgt typischerweise 6-12 Monate. Nach erfolgreicher Therapie kann die Tragezeit schrittweise reduziert werden, viele Patienten tragen die Schiene langfristig prophylaktisch 2-3 Nächte pro Woche, um Rückfälle zu vermeiden.
Hilft eine CMD-Schiene wirklich gegen Kieferschmerzen?
Ja, Studien belegen eine Erfolgsquote von 70-80% bei konsequenter Anwendung. Die Schiene entlastet die Kiefergelenke, entspannt die Kaumuskulatur und korrigiert Fehlbelastungen. Erste Verbesserungen zeigen sich meist nach 2-4 Wochen. Wichtig ist jedoch, dass die Schiene individuell angepasst wird und die Behandlung durch begleitende Maßnahmen wie Physiotherapie unterstützt wird. Bei etwa 20-30% der Patienten sind zusätzliche Therapien erforderlich.
Kann ich eine Zahnzusatzversicherung für CMD-Behandlungen abschließen?
Ja, aber nur vor Diagnosestellung oder Behandlungsempfehlung. Sobald Ihr Zahnarzt eine CMD festgestellt oder eine Schiene empfohlen hat, gilt dies als “angeratene Behandlung”, die nicht mehr versichert werden kann. Achten Sie bei der Tarifwahl darauf, dass Kieferorthopädie-Leistungen für Erwachsene eingeschlossen sind, da CMD-Schienen dieser Kategorie zugeordnet werden. Gute Tarife erstatten 70-100% der Kosten nach Ablauf der Wartezeit.
Was ist der Unterschied zwischen einer CMD-Schiene und einer Knirscherschiene?
Eine CMD-Funktionsschiene wird nach umfassender Diagnostik individuell angefertigt und korrigiert aktiv die Kieferposition, um Funktionsstörungen zu behandeln. Eine einfache Knirscherschiene schützt primär die Zähne vor Abrieb durch nächtliches Zähneknirschen, ohne die Bisslage zu verändern. CMD-Schienen sind aufwendiger in der Herstellung, teurer (300-800 Euro vs. 150-400 Euro) und erfordern regelmäßige Anpassungen während der Behandlung.
Welche Nebenwirkungen kann eine CMD-Schiene haben?
In der Eingewöhnungsphase können vermehrter Speichelfluss, leichte Druckstellen oder ein Fremdkörpergefühl auftreten. Diese Beschwerden verschwinden meist nach wenigen Tagen. Bei falscher Einstellung kann die Schiene Bisslageänderungen verursachen oder Beschwerden verstärken – deshalb sind regelmäßige Kontrollen wichtig. Allergien gegen das Kunststoffmaterial sind sehr selten. Sprechen Sie bei anhaltenden Problemen sofort mit Ihrem Zahnarzt, damit die Schiene angepasst werden kann.
Wie pflege ich meine CMD-Schiene richtig?
Reinigen Sie die Schiene täglich morgens mit einer weichen Zahnbürste und mildem Spülmittel unter fließendem Wasser. Verwenden Sie keine Zahnpasta, da diese die Oberfläche aufrauen kann. Einmal wöchentlich sollten Sie eine Intensivreinigung mit speziellen Reinigungstabletten durchführen. Bewahren Sie die Schiene in einer belüfteten Box auf und schützen Sie sie vor Hitze. Bei richtiger Pflege hält eine CMD-Schiene 2-3 Jahre, wobei regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt wichtig sind.
Kann ich mit einer CMD-Schiene sprechen und essen?
Die meisten CMD-Schienen sind für das nächtliche Tragen konzipiert und sollten nicht beim Essen getragen werden. Sprechen ist mit eingesetzter Schiene möglich, kann aber anfangs ungewohnt sein. In der Akutphase kann Ihr Zahnarzt empfehlen, die Schiene auch tagsüber stundenweise zu tragen – dann sollten Sie sie zum Essen herausnehmen. Mit der Zeit gewöhnen sich die meisten Patienten an die Schiene und empfinden sie nicht mehr als störend.
Was passiert, wenn ich die CMD-Schiene nicht regelmäßig trage?
Unregelmäßiges Tragen verzögert den Behandlungserfolg erheblich oder macht ihn unmöglich. Das Kausystem benötigt kontinuierliche Impulse, um sich an die neue Bisslage anzupassen. Bei Unterbrechungen können bereits erzielte Verbesserungen wieder verloren gehen. Zudem können sich die Zähne verschieben, sodass die Schiene nicht mehr richtig passt und neu angefertigt werden muss. Für optimale Ergebnisse sollten Sie die Schiene mindestens 8-10 Stunden täglich tragen, wie von Ihrem Zahnarzt empfohlen.
Gibt es Alternativen zur CMD-Schiene?
Ja, je nach Ursache der CMD gibt es verschiedene Behandlungsansätze. Physiotherapie und manuelle Therapie können bei muskulären Verspannungen helfen. Entspannungstechniken, Stressmanagement und Biofeedback-Therapie sind bei stressbedingter CMD wirksam. In manchen Fällen sind zahnärztliche Korrekturen durch Einschleifen oder Überkronung von Zähnen notwendig. Bei ausgeprägten Fehlstellungen kann eine kieferorthopädische Behandlung erforderlich sein. Die Schienentherapie ist jedoch meist die erste Wahl, da sie nicht-invasiv und reversibel ist.
Fazit: CMD-Schiene als effektive Therapie bei Kiefergelenkbeschwerden
Eine CMD-Schiene ist eine bewährte und effektive Behandlungsmethode bei craniomandibulärer Dysfunktion. Mit einer Erfolgsquote von 70-80% bietet sie vielen Patienten deutliche Linderung ihrer Beschwerden. Die Kosten von 300-800 Euro werden teilweise von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, wobei meist ein Eigenanteil von 100-400 Euro verbleibt.
Für optimale Behandlungsergebnisse ist wichtig:
- Eine gründliche Diagnostik vor Behandlungsbeginn
- Individuell angepasste Funktionsschiene statt Standardlösung
- Konsequentes Tragen nach Anweisung des Zahnarztes
- Regelmäßige Kontrollen und Anpassungen
- Begleitende Therapien wie Physiotherapie und Entspannungstechniken
- Langfristige Nachsorge zur Rückfallprophylaxe
Eine Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie-Leistungen kann die finanzielle Belastung erheblich reduzieren und sollte idealerweise vor Diagnosestellung abgeschlossen werden. Informieren Sie sich frühzeitig über passende Tarife, um für zukünftige Behandlungen abgesichert zu sein.
Bei anhaltenden Beschwerden im Kieferbereich sollten Sie nicht zögern, einen spezialisierten Zahnarzt aufzusuchen. Je früher eine CMD erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen und desto geringer das Risiko für chronische Beschwerden.

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Disclaimer: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Bei Kieferbeschwerden sollten Sie einen spezialisierten Zahnarzt oder Kieferorthopäden konsultieren. Die genannten Kosten sind Durchschnittswerte und können regional und individuell variieren. Informationen zu Versicherungsleistungen sind allgemeiner Natur – prüfen Sie die konkreten Tarifbedingungen vor Vertragsabschluss. Stand: 2026


